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Aktien werden wieder interessanter
Immer mehr Banken, Vermögensverwalter und Anlageberater erhöhten seit April diesen Jahres die Aktienquote ihrer Kunden. Grund dafür ist in erster Linie die zuletzt stark rückläufige Volatilität, also die Schwankungsbreite an den Märkten. Sie gilt vielen Experten als der stärkste Indikator für die Risikoaversion von Privatanlegern. Auch wegen etlicher positiver Konjunktur- und Unternehmensdaten steigt die Bereitschaft, wieder größere Risiken einzugehen und in Aktien zu investieren.
"Wenn sich diese Daten nicht wieder grundlegend verändern, kann die Volatilität an den Märkten weiter abnehmen", sagt Jürgen Rauhaus, Investmentchef beim deutschen Ableger der Fondsgesellschaft Pioneer. Der Index VDax-new beispielsweise, der die am Terminmarkt erwartete Schwankungsbreite des Deutschen Aktienindex (Dax) angibt, liegt trotz des leichten Anstiegs seit Wochenanfang rund 18 Prozent unter seinen Jahreshochständen von Ende Februar.
Gleichwohl bevorzugen Kunden Risikovermeidung. Allerdings gehen damit auch Chancen verloren.
Bei den sogenannten gemischten Mandaten, bei denen Kunden ein durchschnittlich großes Risiko eingehen, liegt jedoch derAktienanteil mittlerweile wieder bei 52 Prozent. 35 Prozent sind in Anleihen investiert, bei 13 Prozent liegt der Barbestand.
Viele Bankhäuser signalisieren ihren Kunden ebenfalls lange nicht gekannte Zuversicht gegenüber Aktien, wenn auch die Stoßrichtung unterschiedlich ist.
Kontaktieren Sie uns daher zum Thema und vereinbaren Sie mit uns einen Beratungstermin.

